Tipp: So setzen Sie Ziele richtig
Zum sportlichen Erfolg gehören feste Ziele. Manche Athleten legen sich jedoch nicht gerne auf Ziele fest. Sie argumentieren mit dem entstehenden Zeitbedarf und fürchten um ihre Flexibilität. Manche haben auch schlechte Erfahrung mit Zielsetzungen gemacht. Aber richtig angewandtes Zielsetzungstraining funktioniert!
Durch richtig gesetzte Ziele sparen Sie sich Zeit, denn Sie können organisierter arbeiten. Flexibilität ist durch konkrete Ziele nicht ausgeschlossen!
Schlechte Erfahrungen resultieren meist aus folgenden Fehlern:
– Setzen von unspezifischen Zielen
– Setzen von zu vielen Zielen auf einmal
– fehlerhaftes oder mangelndes Nachjustieren der Ziele
– Vergessen von Zielen oder deren Beurteilung
Wenn Sie Ihre Ziele zu unspezifisch setzen, können Sie diese nicht erreichen, somit gelangen Sie nicht in den Motivationszyklus. Setzen Sie sich zu viele Ziele auf einmal, werden Sie ebenfalls nicht alle auf einmal erreichen können und enttäuscht sein. Starten Sie langsam! Sollten Sie feststellen, dass Sie Ihre Ziele zu hoch oder falsch gesetzt haben, dann scheuen Sie sich nicht davor, diese zu verändern!
Die gesetzten Ziele sind modifizierbar. Sie dürfen sie jederzeit verbessern! Manche Athleten halten viel zu lange an falsch gesetzten Zielen fest. Andere vergessen über die Zeit ihre eigenen Ziele und können deshalb das Erreichen der Ziele nicht überprüfen. Auch sie werden keine motivierenden Effekte spüren können. Das Einhalten der Grundregeln wird Ihnen helfen, die positiven Effekte von Zielvereinbarungen nutzen zu können.
Dieser Artikel stamm aus dem Buch "Sportpsychologie im Triathlon" von Friederike Rasche, das bei spomedis erschienen ist.




